Drei Sportboote in Flammen!

Neuland – drei Boote im Hafen am Neuländer Hauptdeich ausgebrannt.

Foto: Blaulicht-News.de

Gegen 18:30 Uhr bemerkten ein älteres Paar, dass gerade auf ihrem Motorboot war, eine Rauchentwicklung aus einem anderen Sportboot auf der anderen Stegseite.
Als der Mann mit einem 1 kg Pulverlöscher zum Sportboot vorging, loderten bereits Flammen aus dem Boot.

Foto: Blaulicht-News.de

Auch das Abblasen des Pulverlöschers konnte das Drama nicht verhindert.
Das Sportboot, was überwiegen aus Plastik bestand, brannte in wenigen Sekunden in voller Ausdehnung.
Das Feuer griff auf dem Holzsteg über.
Durch die enorme Hitze der Flammen fingen kurze zeit später zwei weitere Motorboote Feuer.

Foto: Blaulicht-News.de

Die Einsatzkräfte, die in der Zwischenzeit alarmiert wurden, sahen die Rauchentwicklung bereits kurz nachdem sie aus der Wache ausgerückt sind.
Der Einsatzleiter erhöhte daraufhin die Alarmstufen.
Zahlreiche weitere Kräfte wurden zum Neuländer Hauptdeich geschickt.
Alle drei Sportboote brannten komplett aus.

Eins der drei Motorboote droht jetzt unterzugehen // Foto: Blaulicht-News.de

Die Feuerwehr sperrte das gesamte Hafenbecken mit sogenannten Ölschlängel ab.
Die abgebrannten Boote wurden beschlagnahmt.
Die Polizei ermittelt nun, wie das Feuer genau ausgebrochen ist.

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Foto: Blaulicht-News.de

 

Update Pressemitteilung:
Quelle: www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/4311002

Hamburg Neuland, Feuer auf dem Wasser – zwei Löschzüge (FEUWA2), 30.06.2019, 18:33 Uhr, Neuländer Hauptdeich

Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 an die Süderelbe zum Neuländer Hauptdeicht gerufen. Der Anrufer meldete drei brennende Boote in einem Yachthafen. Eine große Rauchsäule war sichtbar. Durch die Rettungsleitstelle wurde die Alarmstufe „Feuer 2 am/auf dem Wasser“ ausgelöst. Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, mehrere Freiwillige Feuerwehren, ein Kleinboot und ein Löschboot wurden in den Sportboothafen alarmiert. Als die ersten Kräfte eintrafen, brannten drei Motoryachten, eines davon stand in Vollbrand. Der Steg, an dem die Boote festgemacht waren, stand in Flammen. Der erste Löschversuch des Anrufers mit einem Pulverlöscher war erfolglos geblieben. Die Wasserversorgung für den Löschangriff von Land gestaltete sich zeitaufwändig und schwierig, da der nächstgelegene Hydrant hinter dem Elbdeich lag und eine lang Wegstrecke aufgebaut werden musste. Das Löschboot 31, die „Branddirektor Krüger“ der Station Harburg befand sich gerade in Fahrt auf der Elbe und hatte eine nur kurze Anfahrt zur Einsatzstelle und konnte schnell eingreifen. Durch den am Bug montierten Wasserwerfer wurde eine erste Brandbekämpfung eingeleitet und eine Riegelstellung zu nicht betroffenen Booten errichtet. Nur durch den schnellen Einsatz des Löschbootes, das einen geringen Tiefgang hat, konnte eine Brandausbreitung auf nicht betroffene Motorboote erfolgreich verhindert werden. Der weitere Löschangriff wurde von den Einsatzkräften von Land und vom Steg aus mit einem C-Rohr durchgeführt. Besonderes Augenmerk lag auf dem ausgebrannten Steg. Ein Boot musste etwas verholt werden, damit man es überhaupt erreichen und vollständig ablöschen konnte. Nachdem alle drei Boote vollständig gelöscht waren, wurden mithilfe des Löschbootes und eines Kleinbootes Ölschlängel im Sportboothafen ausgebracht, damit eventuell austretende Öle und Kraftstoffe nicht die Elbe verschmutzen. Nachdem der Einsatz der Feuerwehr Hamburg abgeschlossen war, hat die Wasserschutzpolizei die Ermittlungen übernommen.

Eingesetzte Kräfte: 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 3 Freiwillige Feuerwehren, 2 Führungsdienste (B-Dienste, Bereichsführer FF), 1 Umweltdienst, 1 Löschboot, 1 Kleinboot, 2 Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern Schaum und Atemschutz, 1 Pressesprecher, insgesamt 57 Einsatzkräfte

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