Bei Wohnungsbrand in Hamburg Altona verstirbt ein Mann

Bei Wohnungsbrand in Hamburg Altona verstirbt ein Mann

 

Foto:Sebastian Peters

Hamburg Altona, Feuer mit Menschenleben in Gefahr (FEUY), 21.03.2019, 09:32 Uhr, Stresemannstraße

Am Donnerstagvormittag fuhr der Führungsdienst (A-Dienst) der Feuerwehr Hamburg zu einem dienstlichen Termin auf der Stresemannstraße in Richtung Osdorf. Auf Höhe der Sternbrücke bemerkte er eine Rauchentwicklung aus einem Fenster im Erdgeschoss eines mehrgeschossigen Wohngebäudes.

Foto:Sebastian Peters

Der Fahrer des Einsatzleitwagens stoppte sofort das Fahrzeug und der Führungsdienst und sein Führungsassistent erkundeten die Lage. Die Wohnungseingangstür zu der betroffenen Wohnung war heiß und bereits nach Außen gewölbt. Ein Zutritt zu der Wohnung war ohne Löschmittel nicht mehr möglich. Sofort ließ der Führungsdienst die Alarmstufe „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ auslösen.

 

Foto:Sebastian Peters

 

 

Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, sowie Rettungswagen und Notarzt in die Stresemannstraße. Die nachgeforderten Kräfte öffneten die Wohnungstür und löschten die in Vollbrand stehende Ein-Zimmer-Wohnung mit insgesamt zwei C-Rohren im Innenangriff. Die Einsatzkräfte fanden, nachdem sie die Wohnung betreten konnten, einen Mann im Bett liegend vor, der bereits sichere Todeszeichen aufwies. Eine Wiederbelebung des 60-jährigen Mannes war nicht möglich. Durch die Feuerwehreinsatzkräfte konnten mehrere Personen aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht werden.

Nur der Aufmerksamkeit des A-Dienstes ist es zu verdanken, dass der Brand überhaupt entdeckt wurde und so noch Schlimmeres verhindert werden konnte. In der Rettungsleitstelle ging nicht ein einziger Notruf zu dem Feuer ein. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte insgesamt 2 Stunden, die Brandursache wird jetzt von der Polizei ermittelt.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 2 Führungsdienste (A-Dienst, B-Dienst), 1 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, 1 Pressesprecher, insgesamt 25 Einsatzkräfte

Quellen
Text: www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/4224093
Foto/Video: Blaulicht-News.de/SebastianPeters

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